Verbreitet sich auf sandigen und fetteren Wiesen über das dünne, waagrecht wachsende Rhizom. Die Triebe werden bis zu 60 cm hoch. Als Heilpflanze werden das Kraut und die Blüten verwendet. Viele Namenssorten mit bunten Blüten sind im Handel. Nicht stark wuchernd, beliebt bei vielen Insekten. Nur an sonnigen Plätzen wachsend.
Eine mit drahtigen Rhizomen weitverzweigt wachsende Stauden, die bis 1 m hoch werden kann. Sie wächst in Sonne und Schatten bevorzugt auf nährstoffreichen Böden. Die Pflanze ist ein Stickstoffzeiger und deshalb sehr gut für den Kompost oder für Pflanzenjauchen. Sie sollte jedoch noch vor der Samenreife kompostiert werden!
Eine bis 1,5 m hohe Staude aus kräftigem Wurzelstock mit verholzenden Trieben. Die Pollen der weit verbreiteten Art sind ein starker Allergieauslöser. Beifuß wird gerne als Gewürz zu fetten Fleischgerichten benutzt, weil die enthaltenen Bitterstoffe die Bildung von Magensaft und Gallenflüssigkeit anregen und so die Verdauung unterstützen. Sehr anspruchslos, nicbt stark wuchernd, sonnenliebend.
ist eine einjährige Pflanze aus der Familie der Balsaminengewächse (Balsaminaceae). Es erreicht in wenigen Wochen auf feuchten, nährstoffreichen Böden Höhen von bis zu 2 m. Es wurde im 19. Jahrhundert in Europa als Zierpflanze aus dem Himalaya eingeführt. Im Garten leicht durch Jäten zu bekämpfen, in der freien Natur eine Plage!
Auf humusreichen Böden bildet sie flache Rasen und taugt so als hübscher Bodendecker. Da selbst zartere Stauden durch sie hindurchwachsen, ist sie ein guter Bodendecker an schattigen Plätzen. Er ist die schattenverträglichste heimische Blütenpflanze! Aus den gehackten Blättchen können Suppen, Soßen und Salate gemacht werden, solange nur geringere Mengen verzehrt werden. Bei massenhaftem Verzehr ist er giftig.
Wurzelt bis 50 cm tief und ist als Unkraut besonders hartnäckig, da er sich nicbt nur aussät, sondern auch Ausläufer bildet. Schon nach einem Monat kann aus einem Samen eine kräftige Pflanze von bis zu 50 cm Höhe herangewachsen sein. Schwierig zu jäten, muss ausgehackt werden.
Eine zweijährige, bis 1,2 m hohe Pflanze, die an trockenen Plätzen in voller Sonne vorkommt. Eine attraktive Pflanze, die man im Zaum halten kann und die als bienen- und Hummelweide sehr beliebt ist. Sie mag stickstoffreiche Böden.
Stammt aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Es ist ein guter Partner für Gehölze, da es im Frühjahr blüht und schon im Mai komplett oberirdisch abstirbt. In einigen Kräuterbüchern wird auf den hohen Vitamin-C-Gehalt der Pflanze hingewiesen. Sonst heißt es, eine Giftigkeit durch Protoanemonin sei vorhanden. Möglicherweise ist diese aber vor Erscheinen der gelben Blüten sehr gering. Vor dem Verzehr ist es also besser, ein Fachbuch zu Rate zu ziehen.
Gehört zur Familie der Lippenblütengewächse (Lamiaceae) und hat im Gegensatz zur Brennnessel keine Brennhaare. Beide Arten sind nicht miteinander verwandt. In Naturgärten ist sie eine schöne Waldrandstaude, obwohl sie sich in nährstoffreichen Böden stark ausbreiten kann.