
Nach Einbruch der Dunkelheit kann der Einsatz von Beleuchtungskörpern nicht nur das am Tag vorherrschende Gesicht des Gartens betonen, sondern weitere Aspekte einer Anlage herausarbeiten. So kann man beispielsweise Solitärgehölze durch richtig angebrachte Beleuchtung wie Kunstobjekte wirken lassen. Aber auch das Licht selber wird zum Objekt.
Wer sich für eine Ausleuchtung des gesamten Gartens oder einzelner Bereiche entscheidet, kann aus einer großen Bandbreite wählen. Grundsätzlich gilt: Je höher eine Leuchte technisch entwickelt ist, desto günstiger ist sie in der Regel im Energieverbrauch. Wichtig ist immer, dass alle Leuchten ausdrücklich für die Verwendung im Freien empfohlen werden.
Der Einsatz von Licht im Garten erfordert immer eine perfekte Planung. Denn erst der Kontrast von Hell und Dunkel lässt Räume und wirkungsvolle Bilder entstehen.
Anders als bei der Neuplanung erfordert die Integration von Licht in eine über viele Jahre hinweg gewachsene Anlage noch größere gärtnerische Sorgfalt. Den Vorteil, der sich bei neu angelegten Gärten daraus ergibt, dass sich die Beleuchtung leichter installieren lässt, wiegt ein älterer Garten durch bereits bestehende Gartenräume und Objekte, die beleuchtbar sind, auf.
Gartenbeleuchtung dient nicht nur der erhöhten Sicherheit, vielmehr wird der Garten selbst bei schlechtem Wetter oder im Winter in den Blickpunkt gerückt. Dann kann man vom Wohnraum aus die Schönheit des Gartens ganz entspannt genießen. Denn so lange das Tageslicht die gesamte Anlage ausleuchtet, folgt das Auge den angelegten Perspektiven und Sichtachsen. Nach Einbruch der Dunkelheit kann man selber Regie führen und auf diese Weise das Bild des Gartens verändern. Eine gute Beleuchtung macht aus einem Garten also zwei! Zudem lassen sich weniger schöne Ecken oder noch nicht fertig angelegte ganz einfach ins Dunkel tauchen.
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