lesergärten

Zeigen Sie uns Ihren Garten! GartenEden-Leser, die stolz auf ihren Garten sind gibt es viele, das zeigen die zahlreichen Bewerbungen, die in der Redaktion eingehen. Weil das Heft nicht oft genug erscheint, um alle tollen Gärten zu veröffentlichen, stellen wir Ihnen hier einige Bewerber vor.

 

 

Ich bin 47 Jahre alt und habe im Jahr 1996 ein nettes Häuschen in meiner Heimatstadt Emsdetten erworben. Unser Grundstück wurde in den folgenden 12 Jahren Schritt für Schritt zu dem umgestaltet, was heute zu sehen ist.

Dabei habe ich die Nähe zur Natur kennen und schätzen gelernt. Bei der Umgestaltung des Gartens habe ich mich einfach von meinen Inspirationen leiten lassen. So entstand Jahr für Jahr ein neues Highlight.

Anfangs hatte ich nur eine Vision, mir war aber nicht bewusst, wie viel körperliche Anstrengung es bedarf. Eine besondere Herausforderung war hier die Gestaltung der Trockenmauer aus einer ursprünglichen Hanglage mit einem Höhenunterschied von 4,80 Metern und die Errichtung des Koiteiches, wobei ich alleine ca. 55 Kubikmeter Erde mit der Schaufel ausgehoben habe.

Das was wir hier erschaffen haben, dient uns Tag für Tag als Rückzugsgebiet von den täglichen Alltagsstress. Dabei entstehen Jahr für Jahr neue Ideen. Und immer ist es wieder wundervoll, alle spezifischen Eigenschaften der Natur im Laufe des Jahres zu erfahren.

Jens Ebert-Kos, Pemfling

Unser Garten verbindet das moderne Haus und ein angrenzendes Wildblumenbiotop mit etwa 40 Arten. Als Sichtschutz zur Straße dienen hohe Bambus, Wege aus selbst gesammeltem Naturstein bilden lineare Achsen. Außerdem gehören zum Garten zwei Feuerstellen, ein Schwimmteich, drei Meditationssteine und eine interessant gestaltete Eingangssituation.

Hedwig & Wilhelm Weerts, Wiesmoor

Moorjuwel, so haben wir unseren Garten vor zwei Jahren genannt.
Der Garten ist ein Ort zum Entdecken von Neuem und Alten, von Modernem und Nostalgischem, von Duft und Farbe, von Wasser und Steinen, von Kräutern und Rosen, von verwunschenen Wegen und Sitzplätzen. Unser Garten ist 1.300 Quadratmeter groß und nie fertig. Wir haben für dieses Jahr eine Wand geplant, die aussieht, als wäre sie die hintere Mauer eines Gulfhofes, die wir dann mit historischen Rosen und passenden Clematis beranken lassen.

Wir öffnen unseren Garten schon seit sechs Jahren für Gartenliebhaber und Menschen, die es werden wollen. Seit vier Jahren gehören wir der Stiftung "in Nachbars Garten" an. Ab Mai ist der Garten jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat geöffnet.

 

Inge & Uli Behrens, Biedenkopf

Ende Mai 2005 erwarben wir von der Familie Roßbach einen 1500 Quadratmeter großen Garten. Ein schönes Gartengelände von einer hohen Buchenhecke umgeben, an der Lahn gelegen, mit herrlichem Blick auf das Landgrafenschloß Biedenkopf.

 

Silvia Krusch, Bötersen:

1995 wurde das Wohnhaus mit Wintergarten fertig gestellt und das Außengelände im Frühjahr 1996 als klassischer  Neubaugarten angelegt. Es gab eine Terrasse auf der Süd-West Seite, ein paar Bäume und vor dem Wintergarten wurde ein Loch für den Teich ausgehoben. Rund um das Grundstück gab es dann noch ein paar Sträucher und ein Stück vor dem Haus wurde als Vorgarten mit Stauden bepflanzt. Der Rest wurde mit Rasen aufgefüllt.
An der Westseite versuchte ich mich mit einer Wiese (also nicht mähen). Das Stück war aber zu klein, also wurde auch dieses Stück in ein Staudenbeet verwandelt. Es reifte die Idee den Rasen ganz zu entfernen. Außerdem hatten wir die Idee, eine Senkterrasse unter der Linde als natürlichen Sonnenschirm zu bauen, da es an heißen Tagen zu warm auf den schwarzen Steinen der Terrasse war.
So wurde eine 60 cm tiefe Terrasse mit großen grauen Granitsteinen als Trockenmauer und kleinem Brunnen angelegt. Außerdem verlegten wir im gesamten Garten Stromkabel für Licht. Die entstandenen Beete wurden und werden immer noch mit verschiedenen Stauden, aber auch mit Rosen bepflanzt. Hier gibt es sowohl das Thema Farbbeschränkung auf einer Fläche, als auch z.B. das Thema Rosengarten, Kräuter oder Steppengarten.
Ich experimentiere mit verschiedenen Pflanzenarten. Da der Boden aus saurem Sand besteht, ist die Aufgabe nicht ganz einfach und es wächst auch nicht alles, was einem vielleicht gefällt. Für eine Hortensie wurde daher auch eine alte Zinkwanne in den Vorgarten gestellt, in die dann die richtige Erde kam. Da ich beruflich sehr eingebunden bin, dürfen die Pflanzen nicht  sehr viel Pflege erwarten und daher beobachte ich genau, was günstig für den Standort ist.

 

 

Thomas Vollmert, Finnentrop-Rönkhausen:

Liebe GartenEden-Redaktion, beim Besuch Ihrer Homepage lese ich auch immer die Rubrik "Lesergärten". In Heft 4/2001 haben Sie unter dem Titel "Rosen statt Gemüse" schon einmal über meinen Garten in Ihrem Magazin berichtet.  Sieben Jahre sind seit dieser Zeit vergangen und mein Garten hat sich gewandelt. Nicht  zuletzt auch durch das Lesen des GartenEden-Magazins. Immer wieder freue ich mich auf die neue Ausgabe und ganz besonders auf die Fotos aus schönen Gärten.
Mein Garten ist inzwischen erwachsen geworden und viele Dinge haben sich verändert. Die Hecken sind gewachsen, Stauden und Gräser sind neu hinzugekommen und so manch neuer Sitzplatz ist entstanden. auf  500 qm  gibt es einen Senkgarten, einen naturnahen Teich, einen Duftpfad und Staudenbeete. Eiben- und Buchsbaumhecken sind kombiniert mit großen Ligusterquadern als Sichtschutz zum Nachbargarten. Gedüngt wird mit eigenem Kompost und Pflanzenbrühen.
www.ein-garten-im-sauerland.de

 

 

Georg Möller & Achim Weitershagen, Betzdorf:

"Auch gegensätzliche Gartenstile lassen sich in einem Garten harmonisch vereinen. Zwei Hobbygärtner verraten auf 1.300 qm Grund wie's geht! Das Gestaltungskonzept beruht ausschließlich auf eigenen Planungen, in deren Umsetzung sich die unterschiedlichen Vorlieben der Gartenbesitzer widerspiegeln. Der Vorgarten "Jedermanns Freude" ist im englischen Landhausstil gestaltet. Im "Geheimen Garten" spielen Form und Symmetrie die Hauptrollen und unterstreichen die streng linearen Strukturen. Das Konzept wird ständig verfeinert, denn "fertig" ist ein Garten nie. So bleibt die kreative Spannung erhalten, von der Garten und Besitzer leben!"
www.oehndorf-garten.de

 

 

 

 

Bärbel & Detlef Möller, Detmold:

"Anfang 2000 konnten wir eine in der Nähe liegende Streuobstwiese erwerben. Hier geht es heute rund: Die runde Form als Gestaltungsprinzip für Garten und Pflanzen. Den Mittelpunkt des 70 Meter langen und 22 Meter schmalen Gartens bildet ein Rosen-Pavillon, der von zwei rund geschnittenen, halbkreisförmigen Hecken aus Lonivera nitida maigrün flankiert wird. Eine geschwungene Ligusterhecke begrenzt diesen Gartenraum und leitet mit zwei Buchskugeln zum großen quadratischen Staudenbeet weiter, da mittig durch eine kreisrunde Rasenfläche mit rundem Wasserbecken einen romantischen Sitzplatz unterm Apfelaum bietet. Rund sind nicht nur die Formen, sondern auch Pflanzen bzw. Blüten: Buchskugeln, Allium 'Globemaster', Bauernhortensien,... Iris sibirica, Lavendel, Geranium und Gräser setzen vertikale Akzente. Im Frühling blüht's überall gelb, Staudenbeete gibt's in Blau und Weiß/Rosa/Pink/Dunkelrot, aber nicht durcheinander sondern immer hübsch separiert."

 

 

 

 

Zeigen Sie uns Ihren Garten! Möchten Sie auch dabei sein, und Ihren Garten auf unserer Internetseite oder sogar im Heft vorgestellt sehen?

 

Dann senden Sie Beschreibung und Bilder an: redaktion(at)garteneden.de

Oder per Post an:
GartenEden "Lesergarten"
Postfach 90 12 02
D-33312 Gütersloh.

 

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