


Bislang spielt der Gartentourismus in Berlin noch keine nennenswerte Rolle. Dies soll sich in Zukunft durch attraktive Angebote und Gartenrouten ändern. Die Garteninitiative 'Berlins grüne Seiten' will den Gästen der Stadt aber auch den Berlinern das gartenkulturelle Erbe und die Fülle attraktiver moderner Grünanlagen näher bringen. Denn Berlin ist nicht nur eine lebendige Metropole, sondern auch die grünste Stadt Deutschlands.
Berlins Gärten sind ein Spiegel der außergewöhnlichen Geschichte der Stadt. Die Besucher erwartet eine spannende, dynamische und kreative Metropole, die Trends setzt und deren wechselvolle Geschichte Spuren im Stadtbild hinterlassen hat: Von der königlichen Residenz, über die Hauptstadt des Deutschen Reiches und die legendären 1920er Jahre bis hin zur Teilung der Stadt durch die Berliner Mauer und der Wiedervereinigung 1990.
Einen hervorragenden Ruf genießt die Berliner Gartendenkmalpflege, der es zu verdanken ist, dass neben öffentlichen Parks und Gärten auch bedeutende private Villen- und Landhausgärten von Gartenkünstlern wie Messel und Muthesius restauriert werden konnten. Berühmte Villengärten der Gründerzeit oder Künstlergärten laden zum Besuch ein, darunter der Garten des Malers Max Liebermann oder der Garten des Literarischen Colloqiums Berlins. Internationale Gartenkunst zeigen die Gärten der Welt in Berlin-Marzahn, wo Gärten aus China, Japan, Korea, dem Orient und Europa (Irrgarten, Staudengarten, Renaissancegarten) den Besuch lohnen. Viel bewundert und prämiiert ist diese Anlage mit ihrem Themengartenkonzept und in ihrer Authentizität europaweit einzigartig.
Die Internetseite 'Berlins grüne Seiten' bietet eine Auswahl von attraktiven Parks und Gärten, die dank ihrer besonderen Gestaltung, Bepflanzung, Pflege oder Geschichte zum Besuch einladen. In vielen Anlagen finden auch Veranstaltungen, Konzerte, Führungen und Feuerwerke statt.
www.berlins-gruene-seiten.de
Bilder (von oben nach unten): SPSG, Eberhard Klöppel, SenStadt Berlin